O-Töne

2 Jahre dabei! Meine ersten zwei Jahre bei Beckmann & Partner CONSULT

Christin Schulte

Christin Schulte ist ausgebildete Bankkauffrau und Bankfachwirtin BankColleg. Seit November 2017 ist Christin Teil der beckFamily und unterstützt Kunden von Beckmann & Partner in der Business Analyse. Neben ihrer Projektarbeit hat sie ihr Bachelor-Studium abgeschlossen und sich zur „ISTQB Certified Testerin - Foundation Level“ zertifiziert. In „2 Jahre dabei!“ erzählt Christin von ihren Erfahrungen in den ersten beiden Jahren als Bankfachberaterin bei Beckmann & Partner.

Bank, Studium und dann?
Nach der Ausbildung stand für mich nie zur Debatte, mit dem Lernen aufzuhören. Mein Wissensdurst wurde zunächst durch eine zweieinhalbjährige Weiterbildung zur Bankfachwirtin gestillt. Doch was kam danach? Ich war mir zunächst unsicher, ob ich mich explizit weiter auf das Bankwesen fokussieren sollte. Oder doch lieber ein Vollzeitstudium beginnen, um andere berufliche Möglichkeiten auszuloten?

Beckmann & Partner ist seit geraumer Zeit Förderer des Studienfonds in OWL. Mit der Vergabe des Deutschlandstipendiums zeichnet der Studienfonds OWL Studenten mit herausragenden Leistungen oder sozialem Engagement aus. Besondere soziale, familiäre und persönliche Umstände werden dabei berücksichtigt. Beckmann & Partner steht hinter der Idee des Studienfonds und nutzt hier auch die Chance, potentielle neue Bewerber kennenzulernen. Nichts ist effektiver, als an der Quelle zu suchen und die Studenten zu unterstützen, die ihren Grundstock vor dem Studium im Bankgewerbe gelegt haben.

Wie der Zufall es so wollte, lernte ich überwiegend Bankkaufleute während meines Studiums kennen und eine davon erhielt ein Stipendium, welches durch Beckmann & Partner gefördert wurde. Sie erzählte mir von dem Unternehmen und dessen Aufgaben. Zuvor hatte ich noch nie etwas über IT-Consulting gehört. Meine Freundin meinte, das könnte etwas für mich sein. Meine ersten Gedanken dabei waren: „Als Frau im IT-Consulting ohne den Schwerpunkt auf Informatik etc. gelegt zu haben?“ Für jeden weiblichen Leser, der an dieser Stelle nickt: Es ist anders als all das, was ich im Kopf hatte. Dazu später mehr...

Mein dreimonatiges Praktikum im Rahmen des Studiums stand an - warum sollte ich es nicht als Möglichkeit sehen, in dieses Berufsfeld hineinzuschauen?! Ich nahm Kontakt zu einem der Geschäftsführer auf, der mich bat meine Bewerbungsunterlagen zuzuschicken und kurz darauf wurde ich eingeladen. Da wir ausschließlich vor Ort beim Kunden arbeiten ist es schwierig, einen Praktikanten in ein Projekt zu schicken, um den Mitarbeitern bei der täglichen Arbeit über die Schulter zu schauen. Es musste also eine Aufgabe geschaffen werden, die mir einen Einblick in das Leben eines Beraters im IT-Consulting gab und zugleich aber auch einen Mehrwert in der Zeit meines Praktikums für die Firma schafft.

Gemeinsam mit Kollegen arbeitete ich daran, dass die Projekte der Mitarbeiter in Zukunft transparent auf unserer Internetseite erscheinen. Gemeinsam mit einem Entwickler habe ich eine Projektdatenbank - die sogenannte beckBank - entwickelt, die es den Kunden heute ermöglicht, alle gegenwärtigen und vergangenen Projekte der Mitarbeiter auf unserer Internetseite zu sehen und nach Know-how zu suchen.

Den Input für die Datenbank bekam ich von den Kollegen und Kolleginnen und erhielt dabei Stück für Stück einen tieferen Einblick in das tägliche Geschäft von der Mitarbeit in den Projekten.

Nach den drei Monaten Praktikum bin ich als Werkstudentin geblieben, um weiter an dem oben genannten Projekt zu arbeiten. Im Anschluss daran fing ich als Mitarbeiterin bei Beckmann & Partner an. Und sollte fortan wie alle Kollegen an einem unserer unterschiedlichsten Standorte beim Kunden vor Ort im Projekt mitarbeiten.

Während dessen habe ich meine Bachelorarbeit im Unternehmen geschrieben und in ihr das Kompetenzprofil von Beckmann & Partner anhand eines wissenschaftlichen Verfahrens analysiert.

Das Bewerbungsverfahren
Der Bewerbungsprozess einmal umgekehrt! Das bekannte Standardprozedere mit klassischen Fragen, wie man sie aus dem Internet kennt oder gezielte Fragen zur Verunsicherung des Bewerbers?! Das habe ich nicht erlebt... Ganz im Gegenteil! Beckmann & Partner stellte sich vorwiegend vor.

Die Gespräche mit den drei Geschäftsführern fanden bilateral statt. Durch dieses Verfahren wird eine vertrauensvolle Atmosphäre geschaffen und das Gespräch ist zugleich ein Dialog und es wird über die tägliche Arbeit im Projekt gesprochen. Die Fragen, die sich mir am Anfang stellten, konnten bereits in den ersten Gesprächen geklärt werden.

Ist die erste Hürde genommen, dann findet ein zweites Gespräch mit einem Kollegen aus einem Projekt statt. Da diese nah am Kunden arbeiten, können sie tiefere Einblicke in die tägliche Projektarbeit geben und nachträglich aufkommende Fragen aus dem ersten Gespräch können an dieser Stelle beantwortet werden.

Sicherer Start! Unterstützung auf allen Ebenen
Zu Beginn des ersten Projektes wird noch einmal über die vorhandenen Skills gesprochen. Jedes Projekt ist anders und benötigt unterschiedliches Know-how. Fehlt dir für das nächste Projekt eine entsprechende Qualifizierung oder du würdest gerne ein Seminar besuchen, welches für das Projekt sinnvoll wäre? Kein Problem! Beckmann & Partner setzt viel daran, dass die Mitarbeiter gut vorbereitet in das Projekt gehen. Denn vor Ort beim Kunden sind wir, die Mitarbeiter/innen, das Gesicht des Unternehmens.

In den Projektstandorten (z. B. Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hannover oder Münster) sind ebenfalls andere Beckmänner und -frauen anzutreffen und hin und wieder auch beim selben Kunden. Hier findet sich Zeit, auszutauschen. Am Anfang wird dir ein Mentor (der sogenannte Pate) zur Seite gestellt, um anfängliche Fragen zu beantworten oder Hilfestellungen in den ersten Tagen und Wochen zu geben.

(Persönliche) Weiterentwicklung
Ist ein wenig Zeit verstrichen und du hast einen Einblick in unterschiedliche Projekte erhalten, dann bekommst du mit der Zeit ein Gefühl dafür, ob dir ein bestimmtes Themengebiet zusagt. Du möchtest dich in einem Bereich weiterbilden oder zertifizieren oder dich reizt ein Projekt in einem bestimmten Themengebiet, welches gerade vom Kunden ausgeschrieben wurde? Die Geschäftsführung ist sehr daran interessiert dies zu erfahren, damit die Auswahl der Projekte für die Mitarbeiter gezielt stattfinden kann. Auch wenn das nicht immer klappt.

Die Wege sind kurz, durch unsere flache Hierarchie. Und ich als Mitarbeiterin habe das Gefühl, dass meine Stimme gehört wird. Die Geschäftsführung hat immer ein offenes Ohr und ich kann mich jederzeit melden oder einen Termin vereinbaren, um neue Ideen einzubringen. Das WIR wird in der beckFamily gelebt und ist zum WIR-Gefühl geworden.