O-Töne

7 Jahre dabei! Meine ersten 7 Jahre bei Beckmann & Partner CONSULT.

Jens Kötterheinrich

Jens Kötterheinrich ist Bachelor of Science Software Engineering und staatlich geprüfter Informatiker Fachrichtung Softwaretechnologie. Seit Juli 2007 arbeitet er als Informatiker bei Beckmann & Partner CONSULT. Hier hat er, neben seiner Erfahrung in der Projektarbeit, auch die Zertifikate „Certified ScrumMaster“ und „Zertifizierter Bankassistent“ erworben. In "7 Jahre dabei" erzählt Jens von seinen ersten sieben Arbeitsjahren bei Beckmann & Partner.

Der Einstieg
Nach einer zweijährigen Ausbildung am b.i.b. in Paderborn war ich Anfang 2007 während des zusätzlichen, einjährigen Studium in England auf der Suche nach einer Anstellung. Ein Mitarbeiter aus dem Team von Beckmann & Partner, den ich noch von unserer gemeinsamen Ausbildung kannte, machte mich auf Beckmann & Partner aufmerksam. Er schwärmte von den Angeboten und Leistungen für die Mitarbeiter. Er gab mir die Adresse zum Internetauftritt von Beckmann & Partner, mit der Bitte mich doch zu bewerben.

Ich öffnete also direkt die Seite und fand auch eine Stellenanzeige, die zu mir passte. Da ich noch in England war, wollte ich die Bewerbung nicht per Post schicken. Also bereitete ich eine E-Mail vor, die genauso verfasst war, wie ein Anschreiben für den Postversand. Abgeschickt!

Dann sollte alles schnell gehen. Ich wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen - eine Woche später! "Was mach ich jetzt? Das geht nicht!" dachte ich. "Tut mir leid. Ich bin noch in England." schrieb ich!

Ich bekam einen neuen Termin. Zwei Tage nach meiner Rückkehr nach Deutschland hatte ich also mein erstes richtiges Vorstellungsgespräch. Ich bereitete mich vor. Verschlang die Homepage.

"Guten Tag Herr Kötterheinrich! Schön, dass Sie da sind!" Die Atmosphäre entspannte sich. "Nehmen Sie Platz. Ich bin gleich bei Ihnen."

Es folgte ein sehr angenehmes Gespräch, bei dem nicht das Wissen über Java im Vordergrund stand, sondern vielmehr die gleichen Überzeugungen im Bezug auf die Unternehmensphilosophie. "Ich glaube, Sie passen zu unserem Team. Nehmen Sie sich Zeit. Und dann rufen Sie mich an." Der Entschluss war da: Ich werde ein Beckmann.

Zwei Wochen später fuhr ich das erste Mal als neues Mitglied des Beckmann & Partner-Teams nach Bielefeld, wo ich für mein erstes Vorstellungsgespräch bei einem Kunden vorbereitet wurde. Es sollte nach Hamburg gehen. Vorerst als Urlaubsvertretung für einen Kollegen.

Zusammen mit Heinz Beckmann, zu dem Zeitpunkt Geschäftsführer von Beckmann & Partner, konnte ich den Kunden davon überzeugen, dass ich die mir gestellten Aufgaben lösen könne. Also ging es wenige Tage später zum Kunden ins erste Projekt.

Das erste Projekt
Zunächst wurde ich vom Kollegen eingearbeitet, den ich zwei Wochen später vertreten sollte. Schnell stellte ich fest, dass mir meine Ausbildung vieles für die Projektarbeit mitgegeben hatte und ich mich auf mein Wissen verlassen konnte. So war es dann auch eine Bestätigung für die eigene Leistung, als ich nach wenigen Wochen zusätzlich zu meinem Kollegen beim Kunden das Projekt fortführen durfte.

Durch mein Engagement auch privat in Fachbüchern zu lesen, bot ich diesem Projekt einen großen Mehrwert. Statt die SQL-Statements durch das verwendete Framework einfach generieren zu lassen, wurden die Statements bei jeder Änderung des Datenmodells manuell geändert. Das kostete Zeit, die für die Entwicklung der tatsächlichen Funktionalität fehlte. Also ging durch die Generierung das Projekt schneller voran.

Das Projekt entwickelte sich auf einmal in die richtige Richtung - und ich entwickelte mich ebenfalls. Und zwar rasant. Als Urlaubsvertretung und frisch von der Uni wurde ich zunächst kritisch beäugt. Durch das Wissen über das Framework, das ich mir abends nach der Arbeit anlas, konnte ich die erfahrenen Kollegen davon überzeugen, dass die eintönige Arbeit vermieden werden kann. Nach wenigen Monaten konnte ich dann auch offen Kritik üben. Und das Wichtigste: Sie wurde angenommen.

In nur kurzer Zeit war ich also nicht mehr der Neue von der Uni, sondern war als Experte für die Generierung von verschiedenen Artefakten wichtiger Bestandteil des Projektteams. Ich programmierte nicht einfach vor mich hin, sondern diskutierte die Lösungen - nicht nur mit den anderen Entwicklern, sondern auch mit dem IT-Leiter. Und dabei ging es natürlich nicht um die Benennung von Klassen, sondern zum Beispiel um das Vorgehen bei der Modellierung des Datenmodells und den Aufbau der Anwendung - die Architektur im Kleinen. Es war das perfekte erste Projekt für mich.

Neue Ideen - Neue Chancen
Nach etwa zwei Jahre wurden dann die Verträge nicht mehr verlängert. Trotz guter Arbeit passiert eben auch das im Projektgeschäft. Doch auch dann ist man bei Beckmann & Partner gut aufgehoben. Denn die Zeit ohne Projekt konnte ich in Bielefeld verbringen und mit der Vorbereitung auf mögliche Projekte sinnvoll nutzen. Selbst wenn die projektfreie Zeit länger andauert, gerät man bei Beckmann & Partner nicht in Panik. Ein passendes Projekt kommt bestimmt! Auch bei mir war es so.

Das nächste Projekt sollte in Düsseldorf sein. Es sollte um Zahlungsverkehr gehen - SEPA! Davon hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nichts gehört. Und dann war das Besondere noch, dass es eine Abteilung beim Kunden war, in der zuvor weder Beckmänner noch -frauen im Projekt waren.

Ich durchsuchte also als Vorbereitung das Internet. Fragte Kollegen, was bei dem Kunden gefordert wird. Welche Technologien vermutlich zum Einsatz kommen. All das half mir beim Kunden zusammen mit Matthias Wieking, meinem jetzigen Geschäftsführer und zuständig für meine Betreuung im Projekt, ein sehr angenehmes Vorstellungsgespräch zu führen. Mit dem unternehmerischen Geschick der Geschäftsführung und meinem überzeugenden Gespräch konnte ich also von da an im Zahlungsverkehr meine Erfahrungen sammeln.

Und das ist bis heute so geblieben - seit beinahe 6 Jahren! Inzwischen habe ich beim Aufbau von verschiedenen Produkten des Kunden rund um das Thema SEPA mitgearbeitet. Dadurch konnte ich nicht nur technisch mein Wissen erweitern, sondern vor allem fachlich rund um das Thema SEPA, zu dem ich inzwischen sogar Presseberichte veröffentlicht habe. Das Wissen hilft mir dabei, die internen Kollegen des Kunden bei der Betreuung der Systeme zu unterstützen.

Nicht zuletzt durch die lange Projektlaufzeit hat mich dieses Projekt bisher nicht nur technisch, sondern auch fachlich und methodisch geprägt.

Eine Lösung für ein technisches Problem mit Hilfe der Fachlichkeit zu finden macht mir riesigen Spaß. Diese Kombination aus technischem und fachlichem Wissen machen mich und das Team von Beckmann & Partner aus. Für mich geht es nicht darum, eine Anforderung auf die auf den ersten Blick einfachste Weise umzusetzen, sondern den Einklang zwischen Technik und Fachlichkeit zu finden. Hier weiter zu denken lohnt sich! Denn der Kunde wird nicht nur verstanden, sondern es kann mit ihm diskutiert werden.

Diese technische und fachliche Kompetenz konnte ich erst durch die Auswahl der richtigen Projekte erlangen. Dass ich in der Zeit seit 2007 bisher nur bei zwei Kunden tätig war, ist zwar nicht selbstverständlich, aber bei Beckmann & Partner eben auch keine Seltenheit. Bei Gesprächen auf den regelmäßigen Teamtagen höre ich das von vielen Kollegen und Kolleginnen. Da jedes bankfachliche Thema durch das Team abgedeckt wird, kann ich mich dabei auch jederzeit mit Kollegen und Kolleginnen über ein Thema austauschen und dazulernen.

Unterstützung von allen Seiten
Durch das beckOffice – die „Verwaltung“ in Bielefeld - werde ich bei allem unterstützt, was rund um die Projekte organisiert werden muss – bei der Unterkunft am Projektort, bei den Fahrten zum Projekt, bei der Abrechnung im Projekt und so fort. Und auch die Geschäftsführung hat bei den Gesprächen am Projektort ein offenes Ohr.

Damit ich auch am Projektort unabhängig erreichbar sein kann, wird mir ein aktuelles Smartphone zur Verfügung gestellt. So ist die Kommunikation mit Kollegen auch mobil beim Kunden via E-Mail, Telefon oder anderen Kanälen möglich.

Stillstand ist Rückschritt
Neben den Projekten sind es die Veränderungen, die es spannend machen, ein Teil von Beckmann & Partner zu sein. So gab es zu Beginn meiner Zeit ein monatliches Teammeeting an einem Freitag Abend, für zwei Stunden. Dies wurde durch einen ganztägigen Teamtag an einem Montag einmal im Quartal ersetzt. Besonders interessant sind an diesen Tagen die Vorträge von Sprechern, die über verschiedenste Themen wie zum Beispiel Körpersprache interaktiv referieren. Es wird mir also über die Arbeit hinausetwas geboten.

Rückblickend konnte ich mich durch die Wahl der Projekte besonders gut entwickeln. Ich pass(t)e zu den Projekten und die Projekte passen zu mir.

All die Gespräche, Feiern und Fahrten und das Einbinden der Mitarbeiter zeigt mir eine hohe Wertschätzung für die Mitarbeiter des Unternehmens. Dabei wird zwar an Altbewährtem festgehalten - das „Wie“ wird aber auch auf den Prüfstand gestellt. Und auch das macht es immer wieder spannend, ein Teil von Beckmann & Partner zu sein.