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Eine Alternative zum Investivlohn

PDF Download Veröffentlicht am : 08.11.2007

Seit den 50er Jahren gibt es sie: die politische Debatte um den Investivlohn für Arbeitnehmer - und damit um Lohnersatz-, Lohnergänzungs- oder Anreizsysteme für Mitarbeiter in Unternehmen. Doch die Modelle konnten oftmals nicht überzeugen. Der Bielefelder Dienstleister für Informationsverarbeitung, Beckmann & Partner Consult, bietet seinen Mitarbeitern nun jedoch eine reizvolle Lösung an: Alle Mitarbeiter sind stille Gesellschafter des Unternehmens. Sie leisten eine finanzielle Einlage, die angelegt wird - insolvenzsicher! So tragen die Mitarbeiter selbst im Extremfall kein finanzielles Risiko, sondern profitieren von einer hohen Rendite.

Die Mitarbeiter von Beckmann & Partner Consult sind in den drei Geschäftsbereichen Prozessoptimierung, Software-Auswahl und Software-Entwicklung aktiv: Bankkaufleute und Informatiker kommen hier zum Einsatz. Die Kunden vertrauen den Leistungen dieses Teams. Und so setzt das Unternehmen alles daran, um seine Mitarbeiter langfristig zu binden. Dafür lässt man sich einiges einfallen: So enthalten beispielsweise die Sozialleistungen weit mehr, als in der Branche üblich ist. Auch das offene Betriebsklima stimmt und wird in besonderer Weise gepflegt. Und jetzt haben sich die Bielefelder ein weiteres attraktives Angebot ausgedacht: „Stille Gesellschafter“, die insolvenzsichere Kapitaleinlage der Mitarbeiter in ihr Unternehmen. Das Votum der Mitarbeiter zu dieser Idee: ein eindeutiges „Ja“!

Am Geschehen beteiligt – und am Gewinn

Die Mitarbeiter investieren einen festgelegten Betrag in ihr Unternehmen. Die Einlagen dieser stillen Gesellschafter werden vom Unternehmen insolvenzsicher angelegt. Ein Modell, das im Vorfeld sogar bei Banken und Versicherungen für Verwunderung sorgte, weil es bislang in Deutschland so noch nicht umgesetzt wurde. Die Mitarbeiter können bei diesem Vertrag selbst bestimmen, ob sie ihre finanzielle Einlage in einem Betrag oder in Raten einzahlen. Und auf den eingezahlten Betrag gewährt das Unternehmen einen Zins, der sich nach den wirtschaftlichen Gegebenheiten des Unternehmens richtet - aber immer über dem banküblichen Zinssatz liegt. Die Gewinnausschüttung erfolgt unmittelbar nach Bilanzerstellung und wird vorrangig bedient. Die Mitarbeiter sind also nicht nur am Geschehen, sondern auch am Gewinn von Beckmann & Partner beteiligt.

Gewachsene Beteiligungserfahrungen – seit 1995

Schon seit vielen Jahren setzt das Unternehmen auf die Beteiligung von Mitarbeitern. Bereits 1995 übernahmen Mitarbeiter die stille Gesellschafterrolle - als so genannte „atypische“ stille Gesellschafter gestalteten sie das Unternehmen mit und waren sowohl am Gewinn als auch am Verlust beteiligt. Heute fungieren sie als Prokuristen und aktive Gesellschafter.

Zu „typischen“ stillen Gesellschaftern werden nun alle Mitarbeiter bei Einstellung – es sei denn, sie lehnen dieses ab. Und damit sämtliche Mitarbeiter auch genau wissen, was sie erwartet, erhalten selbst die “typischen“ stillen Gesellschafter Einblick in die betriebswirtschaftliche Auswertung – und das Monat für Monat.

Darüber hinaus sorgen ausgereifte Sozialleistungen und ein gesundes Betriebsklima neben der Kapitalbeteiligung beim Beckmann & Partner Consult-Team für eine außerordentliche Zufriedenheit.

Mitarbeiter, die rechnen können, die Volksbank Bielefeld, die sich als absolut zuverlässig erweist und die äußerst kreative R+V Versicherung Bielefeld – dieses Zusammenspiel hat das Konstrukt der insolvenzsicheren Alternative zum Investivlohn möglich gemacht. Das freut alle bei Beckmann & Partner. Und fragt man Geschäftsführer Heinz Beckmann, was die Politik tun kann, um solchen Erfolgsmodellen stärker Raum zu bieten, so ist die Antwort eindeutig: „Die Politik sollte sich raushalten, es den Unternehmen und Mitarbeitern selbst überlassen“.

Autor:
Heinz Beckmann
Firmengründer